Seit vielen Jahren begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, Bewegungsfreiheit und Lebensqualität.
Dabei interessieren mich nicht nur Training und Bewegung, sondern vor allem die Menschen dahinter – ihre Gewohnheiten, Entscheidungen und die Anforderungen ihres Alltags.
Mich fasziniert, wie unterschiedlich Lebenswege sein können und wie individuell Lösungen entstehen. Was für den einen funktioniert, muss nicht automatisch für den anderen passen.
Genau deshalb verstehe ich meine Arbeit nicht nur als Training, sondern als Orientierung, Begleitung und gemeinsame Entwicklung von Lösungen, die nachhaltig in den Alltag integriert werden können.
Harmonisierung vor Optimierung.


„Was du dir abläufst auf dem Schuh,
das fließt dir geistig doppelt zu.“
Johann Wolfgang von Goethe
Am Anfang meiner Laufbahn stand die Begeisterung für Sport und Bewegung. Über Krafttraining, Functional Training und später die Trainingstherapie entwickelte sich Schritt für Schritt ein tieferes Verständnis dafür, wie Menschen ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität nachhaltig verbessern können.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass weder Muskeln noch einzelne Übungen allein die Antwort sind. Menschen bewegen sich nicht nur im Training, sondern auch im Alltag, im Beruf, in der Familie und in ihrem sozialen Umfeld.
Deshalb verbinde ich heute Erkenntnisse aus Training, Trainingstherapie, funktioneller Anatomie und modernen Bewegungskonzepten miteinander. Mein Ziel ist es, nicht nur Symptome zu betrachten, sondern Zusammenhänge zu erkennen und individuelle Lösungen zu entwickeln.
Seit der Corona-Zeit beschäftige ich mich verstärkt mit Psychosomatik, komplexer Dynamik, nicht-linearen Systemen und der Chaostheorie. Dabei wurde mir immer deutlicher, dass Gesundheit selten durch einzelne Ursachen oder Maßnahmen entsteht, sondern meist das Ergebnis vieler miteinander verbundener Faktoren ist.
Jede Station meines Weges hat meinen Blick erweitert – von der Leistungssteigerung über Schmerzreduktion bis hin zur Frage, wie Gesundheit langfristig im echten Leben umgesetzt werden kann.
Als Kind und Jugendlicher habe ich viele Sportarten ausprobiert. Besonders Judo und Leichtathletik haben mich lange begleitet. Mit 13 Jahren entdeckte ich den Kraftsport, der dank meines Trainers - der mein erstes echtes Vorbild war - altersgerecht, didaktisch gut durchdacht war und mich auch außerhalb des Trainings menschlich interessiert betreute.
In dieser Zeit lernte ich, wie man seine Kraft steigern kann, was meinem Selbstvertrauen sehr guttat, und nahm an meinen ersten Wettkämpfen teil. Später entdeckte ich, wie man seinen Körper formt und Muskelmasse aufbaut. Diese Erfahrungen sind immer noch wertvoll, denn Kraft und Muskelmasse sind auch für den Alltag wichtig und können im Alter schnell verloren gehen. Zu wissen, wie man diese erhalten, und wieder aufbauen kann, ist von unschätzbarem Wert.
Im Laufe der Zeit erkannte ich, dass der klassische Kraftsport seine Grenzen hat. Ich stellte mir die Frage, wie sich meine Klienten und ich mich persönlich, besser und vor allem variabler bewegen können, um auch den Alltag aktiver und freudiger meistern zu können. So stieß ich auf das Functional Training, das darauf abzielt, Bewegungsmuster zu optimieren.
Doch auch beim Functional Training konnten nicht alle meine Fragen beantwortet werden, insbesondere wenn es um das Thema Schmerzen ging. Diese Erkenntnis führte mich schließlich zur Trainingstherapie, die darauf abzielt, gesundheitliche Beschwerden zu lindern und die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, bezogen auf das ganze Bewegungssystem. Die Erfahrungen, die ich hier sammeln konnte, haben mein Denken und Arbeiten mit Menschen nachhaltig verändert.
Da viele meiner Klienten mit Muskel- oder Gelenkproblemen zu mir kommen, ist die Trainingstherapie oft der Ausgangspunkt meiner Arbeit. Der Gesundheitsaspekt und die Schmerzfreiheit stehen bei mir an erster Stelle, daher ist mein Ansatz im Personal Training heute stark von der Trainingstherapie geprägt.
Ein weiterer wesentlicher Einfluss auf meine heutige Arbeit war das Kennenlernen des Postural Restoration Institute (PRI). PRI ist das einzige System, das ich kenne, das die grundlegende Asymmetrie, die wir alle als Menschen mitbringen, umfassend berücksichtigt - strukturell, anatomisch und zentralnervös. Andere Systeme behandeln oft die rechte Schulter genauso wie die linke Schulter oder die rechte Hüfte wie die linke Hüfte, ohne die natürlichen Unterschiede zu berücksichtigen. Das macht PRI für mich besonders wertvoll. Ich will damit nicht sagen, dass PRI immer recht hat, aber es ist ein wertvoller Ansatz, den ich in meine Arbeit integrieren kann.
Wissen entfaltet seinen Wert erst in der Anwendung.
Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit Training, Gesundheit, Rehabilitation und persönlicher Entwicklung.
Die Ausbildung zum Fitnessfachwirt an der BSA Akademie bildete die Grundlage meiner beruflichen Laufbahn. Besonders geprägt hat mich anschließend die Ausbildung am Dr. Gottlob Institut, wo sich mein Schwerpunkt zunehmend in Richtung Trainingstherapie, funktionelle Anatomie und Bewegungsanalyse entwickelte.
Mit jeder Weiterbildung wurden für mich weniger einzelne Methoden und mehr die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Gesundheit und Alltag interessant.
Deshalb beschäftige ich mich heute zusätzlich mit Themen wie Psychosomatik, komplexen dynamischen Systemen, nicht-linearen Zusammenhängen sowie modernen Ansätzen der Bewegungs- und Gesundheitswissenschaften.
Bis heute bilde ich mich kontinuierlich weiter – nicht um möglichst viele Zertifikate zu sammeln, sondern um Menschen besser zu verstehen und individuelle Lösungen für ihre jeweiligen Herausforderungen zu entwickeln.
BSA Akademie 2002 - 2006 (Lehrgänge)
Abschluss: Fitnessfachwirt
Kurse & Schulungen
Dr. Gottlob Institut 2009 - 2018
Master Trainer für Fitness, Personal Training, Prävention & Trainingstherapie
2024: MTMT - Methode
Berufliche Laufbahn
1989 Übungsleiter Kraftsport & Handball (Vereinssport)
… seit 1995 in der Fitnessbranche (selbstständig)
1995 - 1999 Flächentrainer in verschiedenen Fitnesscentern in Potsdam & Berlin
2000 - 2003 Fitnessstudio Leiter
2003 Selbstständig als Personal Trainer
ab 2020 dein-trainer.fit (UG)
Firmenfitness Einzel & Gruppentraining - Consulting


Die Arbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen, der ständige Austausch mit Kollegen und Klienten sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung haben mein Denken und Handeln geprägt.
Vieles von dem, was ich heute weitergebe, ist nicht nur in Ausbildungen entstanden, sondern vor allem in der praktischen Arbeit mit Menschen und ihren individuellen Herausforderungen.
Inspiration
Um Energie zu tanken und meine Arbeit zu reflektieren, bin ich gerne mit meiner Hündin Emily in der Natur unterwegs. Dabei entstehen oft die besten Ideen – für meine Kunden, aber auch für meine eigene Weiterentwicklung.
Erfahrung
Eigene Erfahrungen mit Trainingspausen, Verletzungen, Rückschlägen und Phasen fehlender Motivation haben mir gezeigt, dass Entwicklung selten geradlinig verläuft und Veränderungen Zeit brauchen.
Diese Erfahrungen helfen mir nicht nur im Training, sondern auch dabei, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen besser zu verstehen und individuell zu begleiten. So entstehen Lösungen, die nicht nur theoretisch sinnvoll sind, sondern auch im Alltag funktionieren.
Jede Lebensphase bringt unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Beruf, Familie, Gesundheit und persönliche Ziele stehen dabei oft in einem Spannungsfeld.
Deshalb geht es nicht immer darum, noch mehr zu leisten oder sich weiter zu optimieren. Oft ist es sinnvoller, zunächst ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Anforderungen des Lebens zu schaffen.
Nachhaltige Veränderungen entstehen selten durch einzelne Maßnahmen. Entscheidend ist, wie Bewegung, Gewohnheiten, Entscheidungen und die Anforderungen des Alltags zusammenspielen.
Erst auf dieser Grundlage entstehen Veränderungen, die langfristig tragfähig sind – körperlich, geistig und im täglichen Leben.
